Welcome to Malteser  
Welcome to Malteser <SPAN class="title">Wahrung des Glaubens und
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Projekte

 
Wohltätige Küche Weihnachtsessen für Besucher der Wohltätigen Küche
Parnterschaft zu Kinderheimen Natürliche Familienplanung
Malteserausbildungsjugendlager Erste Hilfe
Jugendwallfahrt Besinnungstage der Malteser
Nikolausaktion
 
  
Wohltätige Küche  
“Unser täglich Brot gib uns heute...“ 
 
Der Malteser Hilfsdienst ist in Lwiw seit Dezember 1990 tätig. Die ersten Versorgungsprojekte waren Hilfe den Bedürftigen der Stadt mit Lebensmitteln und Kleidung. So wurde eine wohltätige Küche eingerichtet, die bis jetzt während fünf Tagen in der Woche (außer Samstag, Sonntag) arbeitet und 430 Personen täglich in 8 Ausgabestellen betreut. 
Zum 1.02.1999 sind es über 1 050 000 kostenlos verteilete Portionen. 
  Träger der Wohltätigen Küche ist der Malteser Hilfsdienst mit finanzieller Unterstützung von Spendern, unter anderem seit 1996 des „ Freundeskreises Freiburg-Lwiw“ aus unserer Partnerstadt Freiburg im Breisgau.
 
Die wohltätige Küche betreut hauptsächlich, alte alleinstehende Menschen, deren kleine Rente zum Lebensunterhalt nicht ausreicht. 
In Betracht der komplizierten Situation im Land, besonders auch im sozialen Bereich, sieht der MHD eine moralische Pflicht dieses Projekt weiterzuführen, um zumal einen Teil der Bedürftigen zu unterstützen. 

Dies ist nur durch eine Unterstützung von Spendern möglich. Darum laden wir alle nichtgleichgültigen Menschen zur Zusammenarbeit ein!

 
 
 
Parnterschaft zu Kinderheimen 
 
Kaum jeman kennt das Dorf Bukiw in der Lwiwer Region, aber alle kennen das Dorf Rosdil. Diese beiden Ortschaften verbindet eines: in jeder gibt es ein Kinderheim für geistigbehinderte nichtlernfähige Kinder im Alter von 3-18 Jahre. Diese beiden einzigen Kinderheime in der Lwiwer Region sind dem Sozialwesen zugeteilt, denn wenn diese Kinder von Pflegeeltern nicht aufgenommen werden ( und das werden sie kaum) gehen sie nach dem Erreichen des 18 Lebensjahres in ein Altenheim. Das wichtigste, was diesen Kindern, außer Elternliebe und Gesundheit fehlt, ist die Gesellschaft von anderen Menschen. 
  Darum hat die Malteserjugendgruppe beschlossen, die Partnerschaft zu diesen Waisenhäusern zu übernehmen und nach Möglichkeit die Kinder besuchen, um mit ihnen zumindest einen Tag in Spaß und Spiel zu verbringen. 
 
Um den Kindern eine Freude zu bereiten, bringt die Jugendgruppe Süssigkeiten, oder Obst  mit, als auch Spiel oder Malsachen mit. Leider, ist der allgemeine Zustand in den Kinderheimen schwierig. 

Wer den Kindern in beiden Kinderheimen eine Freude bereiten möchte und die allgemeine Versorgung verbessern möchte, kann an der Arbeit der Maltesergruppe in Lwiw teilhaben . 

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung!

 
 
 
Malteserausbildungsjugendlager  
"Wahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen" (Motto der Malteser) 
  Der Malteser Hilfsdienst führt Ende Juli ein Sommerlager mit einem Ausbildungsprogramm für Jugendliche durch, die an der Malteser Arbeit interessiert sind.
 
Die Aufgaben sind es, 
- den Jugendlichen einen Einblick in soziale Bedürfnisse von Personen zu verschaffen, die die Hilfe der Gesellschaft benötigen ( Menschen mit physicshen und psychischen Behinderungen, allte alleinstehende Menschen, Waise, etc) durch Durchführung von Seminaren mit Fachleuten, die auf verschiedenen Gebieten arbeiten; 
- geistige Bereicherung der jungen Menschen durch die tägliche Liturgie und eine Wallfahrt; 
- Erste-Hilfe- Kurs; 
- Praktische hilfe dem nahegelegenen Heim für geistigbehinderte Frauen.
Durch dieses Sommerlager wurde das Motto der Malteser  „ Wahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ lebendig und fördert bei den Jugendlichen sozialbewußtes Denken und Handeln. 
  
Jugendwallfahrt 
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht im Dunklen irren..“ (Iw.8.12.)
  Das Dorf Uniw ist eines der ältesten Pilgerstätten in der Ukraine. Zu Fürstenzeiten, vor 1400, wohnte in der Gegend ein Gutsbesitzeer Lagodowsky, der an einer unheilbaren Krankheit litt. 
Im Traum erschien ihm die Heilige Gottesmutter und wies ihm den Weg zu einer heilenden Quelle. Das Wunder wirkte und als Dank für seine Genesung ließ der Gutsbesitzer eine Kirche und ein Kloster bauen. Bald darauf wurde Uniw zu den meist besuchtesten Pilgerstätten in Galizien. Manchmal versammelte dieser Ort bis zu 12 tausend Pilger. 
Aber das Schicksaal war diesem Pilgerort nicht immer gut  gesonnen. 
   1939, nach Vereinigung der Westukraine mit der Gesamtukraine wurde das Kloster zu einem Gefängnis umgestaltet, später war hier eine Anstalt für psychischkranke Frauen. Erst 1991 zu Weihnachten wurde hier wieder eine Liturgie gefeiert. So kehrte das Mönchsleben nach Uniw zurück, und mit ihnen auch die Wallfahrten. 
 
Seit 1994 werden auch Jugendlliche zur Wallfahrt nach Uniw durch die Gesellschaft der ukrainischen Studenten-Katholiken und den Malteser Hilfsdienst eingeladen. Die Wallfahrt ist ein Fußweg von 64 km und dauert zwei Tage. 
1999 werden bereits ca. 1200 erwartet. Der Malteser Hilfsdienst übenimmt bei der Jugendwallfahrt die Versorgung der Pilger mit warmen Suppenmahlzeiten, die medizinische Betreuung, den technischen Dienst unterwegs und die Betreuung von Behinderten. 
In diesem Jahr konnten, leider nur 10 junge Behinderte (querschnittsgelähmte) an der Wallfahrt teilnehemen, weil die Transportmöglichkeiten eine größere Teilnehmerzahl nicht zugelassen haben.
 
Nikolausaktion
  Wer hat es heute am schwersten? Wer ist trauurig, wenn nicht die Eltern, die sich nicht mal erlauben können, den eigenen Kindern etwas zum Nikolausfest zu schenken? Und wenn man keine Eltern hat? 
Gegenwärtig gibt es im Gebiet Lwiw  7 Waisenhäuser und 29 Internate, in denen insgesamt ca. 5500 Kinder im Alter von 1-17 Jahren wohnen. 18 Einrichtungen davon befinden sich in der Berg- bzw. 
Dorfgegend und sind in einer schwierigeren Lage, als die städtischen. Eben für diese Häuser initierte der Malteser Hilfsdienst die Aktion „ Hl. Nikolaus“ mit dem Segen der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und in Zuusammenarbeit mit der Gebietsverwaltung für Bildungswesen und 8 anderen Jugendorganisationen Die Gestaltung der Aktion war folgende: die Kinder schrieben Briefe an den Hl.Nikolaus über sich und die Wünsche, die sie hatten. Durch die Gebietsverwaltung für Bildungswesen wurden diese an die Malteser weitergegeben, von dort aus an Kirchengemeinden, die die Geschenke packten.
  Für die Kinder, die wegen Alter oder Behinderung nicht schreiben konnten, wurden die Geschenke infolge einer Spendenaktion zusammengestellt. Zur Nikolauszeit 17.-19. Dezember wurden die Kinderhäuser bzw. Internate von mitwirkenden Jugendorganisationen besucht und  die Kinder hatten die Möglichkeit, eine Aufführung oder ein Konzert zu sehen, und anschließend Geschenke vom Nikolaus zu erhalten. 

1998 haben in der Nikolausaktion 8 Jugendorganisationen, 16 Kirchengemeinden und 15 Spender teilgenommen. Insgesamt 1780 haben persönliche Geschenke vom Hl. Nikolaus bekommen.

 
Weihnachtsessen für Besucher der Wohltätigen Küche
  Weihnachten ist eines der größten Familienfeste des Jahres. Aber nicht alle haben die Möglichkeit dieses Fest im Kreise der Familie zu feiern, so, wie die Besucher der Wohltätigen Küche in Lwiw.
 
Diese Menschen werden als Gäste von den Maltesern zum Weihnachtsessen eingeladen. 
Die Weihnachtsfeier beginnt mit einem kleinen Gottesdienst durch den Seelsorger der Malteser in Lwiw. Danach wird gespeist, Weihnachtslieder gesungen. So können unsere Gäste in fast häuslicher Umgebung Weihnachten genießen. 

Aber wir hoffen immer auf Unterstützung von Spendern, um unseren Besuchern der Wohltätigen Küche ein schönes Zusammentreffen zu ermöglichen, und dazu beizutragen, daß sie sich an so einem schönen Tag nicht nicht alleingelassen fühlen.

 
 
  
Natürliche Familienplanung
  1995 hat der Malteser Hilfsdienst die Arbeit im Projekt „Natürliche Familienplanung" begonnen. Grund dafür war eine große Zahl der legalen Abtreibungen im Land und das Vorhandensein nur einer  
Alternative - der künstlichen Verhütung. Das Ziel des Projektes war die Darbeitung für Frauen und Paare einer alternativen Methode, die ein verantwortungsbewußtes Verhalten beider Partner verlangt, keine Gesundheitsschäden mit sich bringt und das Verständnis innerhalb einer Familie bekräftigt. 1998 wurde ein Fortbildungsseminar für die Ausbilder (Ärzte) in der Region Lwiw durchgeführt.
  Der Malteser Hilfsdienst ist bestrebt, die Zusammenarbiet im Projekt mit der Kirche und medizinischen Fachleuten zu gestalten zwecks Förderung von NFP-Beratungen mit dem Ziel der Wahrung der christlichen Grundlagen in der Familie. 
Wir laden alle interressierten Personen zur Zusammenarbeit ein.
 
Erste Hilfe
  Jeder kann täglich vor die Aufgabe gestellt werden, bei einem Notfall, hervorgerufen durch eine akute Erkrankung, einen Unfall im Haushalt, am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr oder beim Sport, 
helfen zu müssen. Damit den Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fachgerechte Hilfe zuteil wird, ist es notwendig, daß möglichst viele Menschen die Erste-Hilfe-Ausbildung absolvieren. Durch Vermittlung theoretischen Wissens und der Übung praktischer Handlungsabläufe, wird der Teilnehmer eines Erste-hilfe Lehrgangs befähigt und motiviert, Anlässe, die eine Hilfeleistung erforderlich machen zu erkennen, die Situation zu beurteilen und sachgerecht zu handeln.
  Den Erste-Hilfe-Kurs des Malteser Hilfsdienstes kann man in Lwiw in der Erste-Hilfe Schule besuchen. Bis jetzt haben ca. 1500 Personen am Kurs teilgenommen. Im Mai wurden EH- Kurse für Leiter der Sommerlager von Jugendorganisationen in Lwiw durchgeführt.
 
 
KOSTEN
Wenn Sie an der Unfallstelle keine Hilfe leisten können, kann das ein Menschenleben kosten.
FRAGE
Der Erste-Hilfe-Kurs kostet Sie nur ein bischen Ihrer freien Zeit. 
Und mehr nichts. 
Damit Sie Menschenleben retten können!
 
   
Besinnungstage der Malteser
  Zweimal im Jahr treffen sich die Malteser zu einem besonderen Anlaß- zu dreitägigen Besinnungstagen in der Fastenzeit (November und März). 
 ...Jeder „rennt“ in unserer Zeit durchs Leben so schnell er kann. Aber manchmal halten wir an, um uns zu erholen und nachzudenken, aber wir entfernen uns nicht sonderlich weit vom Weg, denn jeder möchte dahin zurückkehren, wo er stehen blieb, mit neuer Kraft, bestärkt im Glauben und neuen Gefühlen...Den Eindruck von den Besinnungstagen gibt wohl am besten dieser Brief einer Teilnehmerin wieder. 
 
  Hallo, Jesus!  
Wieder schreibe ich Dir einen Brief. Ich tue es mit Freude und Dankbarkeit. Es macht nichts, daß Du diesen Brief nicht alleine sehen wirst, trotzdem wirst Du ihn als erster lesen. Ich erinnere mich an die letzten Besinnungstage und an das, was Du uns lehrtest. Wir fuhren nach Truskawez um einen wahren Gott zu suchen. Ich machte mir zuerst wenig Hoffnung daraus, daß ich Zeit haben werde, um voll und ganz an den Besinnungstagen teilzunehmen, denn wenn man an der Organisation einer Sache beteiligt ist, kann man von dieser nicht alles mitbekommen, denn man ist ständig mit der Lösung verschiedener Problemchen beschäftigt, aber man hofft doch, daß die anderen Teilnehmer sich um so wohler fühlen und die Zeit genießen können. Aber es kam alles anders. Ich danke Dir, Jesus, daß Du mir den Weg zur Kapelle gewiesen hast, und im grunde genommen, anstatt mich, Dich um die Besinnungstage gekümmert hast und uns viel Kraft und Freude gegeben hast. Wir konnten uns ohne weitere Mühe dem Gebet widmen, uns geistig einander öffnen. 
 
Ich danke Dir für das Treffen mit dem Bischof, und für die schöne Kapelle, in der wir beten durften. Danke, daß Du uns beim Nachtgebet nicht hast einschlafen lassen, daß Du uns während der Liturgie besuchtest. Danke für all die „Früchte“, die unsere Malteser nach Lwiw und Iwano-Frankiwsk mitnehmen durften. Jetzt haben wir Dich endlich gefunden. Lass uns Dich im Tummel des Alltags nicht wieder verlieren. Erinnere uns an Dich, und wenn wir uns verirren, so weise uns wieder den richtigen Weg. Ich weiß, daß Du Dich um uns kümmerst. Nochmals danke...  
Deine Marjana.
 

 


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